Waldbrandbekämpfung Wildland Firefighting

FirePublications/Feuerwehrpresse Wolfgang Jendsch
Brandschutz/Rettungsdienst
 

Wald- und Flächenbrandbekämpfung in den USA - Wildland Firefighting
Begegnungen mit Freunden: Erinnerungen, Einsätze und Bilder
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Reisen in die Weststaaten der USA Informationen und Dank

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Bilder von Airtankern, Helikoptern und Waldbrandlöschfahrzeugen

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Fachveröffentlichungen zum Thema "Wildland Firefighting" in den USA

Sonderseiten "Waldbrand"
Wald- u. Flächenbrandbekämpfung Deutschland und Europa



Aktuelle Waldbrandsituation in den Weststaaten der USA
Die Fachagentur für Brandschutz und Rettungsdienst Wolfgang Jendsch hält im Rahmen ihrer Schwerpunktthematik "Wildland Firefighting" (Wald- und Flächenbrandbekämpfung) während der jährlichen Waldbrand-Saison ständig Kontakt zu US-amerikanischen Forst- und Waldbrandorganisationen, Feuerwehren und Waldbrand-Spezialisten, um hinsichtlich der aktuellen Waldbrand-Situation in den Weststaaten der USA aktuelle Informationen und Daten zu erhalten.
Wir stellen in diesem Zusammenhang eine Auflistung aller "Forest- und Wildfires" (Wald- und Flächenbrände) in den USA ab einer Grösse von 1000 Acres zur Verfügung.

Blaulicht
Reisen zum Schauen und Lernen!
Erinnerungen an die Besuche in den westlichen Bundesstaaten der USA
Verschiedene vier- bis sechswöchige Reisen in den letzten sechs Jahren führten mich in die westlichen Bundesstaaten der USA: Kalifornien (CA), Nevada (NV), Arizona (AZ), New Mexico (NM), Wyoming (WY), Colorado (CO), Utah (UT), Oregon (OR), Washington (W), Montana (MT) und Idaho (ID). Herrliche Länder und Landschaften mit grossartigen Menschen, verbunden mit vielen neuen Dingen zum Ansehen und zum Erleben!
Die Weststaaten der USA sind ganz besonders brandgefährdet nicht zuletzt aufgrund ihrer trockenen Vegetation im Frühjahr und im Sommer sowie aufgrund ihrer riesigen Waldgebiete und ihrer naturbelassenen Landschaften. Deshalb stehen während der jährlichen "Fire Season" (Waldbrand-Saison) tausende von Brandschutz-Fachleuten und Feuerwehr-Einsatzkräften bereit, um Wald- und Flächenbrände möglichst zu verhindern (Fire Prevention), Waldgebiete und Wildlands zu kontrollieren und um - falls erforderlich - Wald- und Flächenbrände zum Schutz der Einwohner und der Natur zu bekämpfen.


"National Interagency Fire Center" (NIFC) in Boise/Idaho.
 

Das National Interagency Fire Center (NIFC) in Boise/Idaho ist das bedeutendste Management- und Logistikzentrum für die Wald- und Flächenbrandbekämpfung in den Vereinigten Staaten von Amerika. NIFC koordiniert und unterstützt Massnahmen zur Durchführung von Wald- und Flächenbrand-Einsätzen und anderen Naturkatastrophen innerhalb der USA.
Das Fire Center befindet sich auf einem rund 2,5 Quadratkilometer grossem Areal und wird durch das Bureau of Landmanagement (BLM) verwaltet. Kosten und Verantwortlichkeiten werden unter den wichtigsten Kooperationspartnern aufgeteilt.

Die NIFC Partnerorganisationen sind:


Leitstellen and Führungs-Center sind verantwortlich für alle Brand- und Notfalleinsätze in den Städten, Landkreisen, überörtlich in den Bundesstaaten sowie für staatenübergreifende Regionen. Die Einrichtungen arbeiten in der Regel mit modernster Funk- und Kommunikationseinrichtung sowie mit elektronischer Datenverarbeitung (EDV). Zur Verfügung stehen lokale Leitstellen und Führungseinrichtungen, Führungs-Center der jeweiligen Brandschutzorganisationen oder organisations-übergreifende Einrichtungen sowie speczielle Einsatz-Koordinationszentrem (Geographic Areal Coordination Center/GACC) für Grossschadensereignisse.
Bild 1: BLM Interagency Dispatch Center (Organisations-übergreifende Leitstelle)  in Boise/Idaho;
Bild 2: Einsatzkoordinations-Center (California South GACC), Los Angeles/Kalifornien;
Bild 3: Notfall-Einsatzleitstelle (Emergency Command Center/ECC) von CDF und USFS in Fresno/Kalifornien.
 


Feuerwehrfahrzeuge, Ausrüstung zur Brandbekämpfung und Einsatzkräfte stehen in tausenden von Waldbrand-Feuerwachen (Wildland Fire Stations) überall im Land zur Verfügung.
Ich hatte die Gelegenheit zum Besuch zahlreicher unterschiedlicher Fire Stations - und es war für mich immer wieder ein grossartiges Erlebnis, mit amerikanischen Feuerwehrkameraden zu diskutieren, miteinander zu arbeiten und zu leben, um damit ihre speziellen Aufgaben und fachlichen Kenntnisse kennen zu lernen.
Bild 1: Forest Fire Station (Waldbrand-Feuerwache), Charleston/Nevada (Nevada Division of Forestry/NDF);
Bild 2: Waldbrand-Löschfahrzeuge des Moab City Fire Department, Utah;
Bild 3: Wildland Fire Station 3, Animas Fire District, Colorado. Vor der Wache ein 1 1/2-Tonnen Kayser-Löschfahrzeug (Colorado State Fire Service, 1977), ausgestattet mit einem 3785-Liter-Löschwassertank (1000 gal) sowie mit einer 300 gpm Darley-Feuerlöschpumpe (1135 l/min) sowie im Bild rechts ein Jeep-Kleinlöschfahrzeug des Colorado State Fire Service von 1967 mit einem 1130-Liter-Löschwassertank (200 gal).
 

Treffen mit Freunden
Meine grössten Erlebnisse während aller Rundreisen und Besuche waren die Treffen mit Feuerwehrangehörigen, Brandschutz-Managern, Hotshots und Smokejumpern. Nahezu alle waren mir gegenüber ausgesprochen nett und gastfreundlich. Ich erhielt von ihnen zahlreiche Informationen - und mit vielen von ihnen konnte ich nach stunden- und tagelangen Gesprächen sowie viel Spass und Arbeit Freundschaften schliessen. Ich habe mich sehr darüber gefreut!


Hotshot Crews und Smokejumper sind die "Spezialisten" im Bereich der Wald- und Flächenbrandbekämpfung. Mit ihnen kommen gut ausgebildete und trainierte junge Frauen und Männer zum Einsatz, die meisten mit jahrelangen Erfahrungen in der Bekämpfung von Waldbränden. Für mich war es ausgesprochen interessant und hilfsreich, gerade diese Kameraden zu treffen, ihre Geschichten zu hören und von ihren Erfahrungen zu lernen.
Bild 1: Rio Bravo Hotshots, Lake Isabella, Kern County/Kalifornien;
Bild 2: Die Prescott Hotshots vor ihrem Mannschaftsfahrzeug (Prescott Fire Cache/Arizona);
Bild 3: Mitglieder der Heber Hotshots aus dem Apache Sitgreaves National Forest, Heber-Overgaard/Arizona.
 


Viele wurden zu Freunden - Feuerwehrkameraden überall in den Weststaaten der USA!
Bild 1: Battalion Chief Geoff Wilford (im Bild links) vom Kern County F.D. präsentiert den Feuerwehrangehörigen der USFS Democrate Fire Station, Kalifornien, das neue Fachbuch von Wolfgang Jendsch (rechts im Bild USFS Division Chief Dan Kleinman). Mein persönlicher Eindruck dabei war, dass amerikanische Feuerwehrleute immer sehr interessiert waren an Büchern, Bilder sowie an ausführlichen Informationen um dadurch über das deutsche und internationale Feuerwehrwesen mehr zu erfahren und zu lernen.
Bild 2: Eine Fahrzeugbesatzung (Engine Crew) des BLM Fire District Grand Junction, Colorado, mit ihrem "Brush Truck" . Ich erinnere mich gern an eine Tour mit diesem Fahrzeug über die trockenen Grasebenen von Grand Junction. Und ich erinnere mich auch, dass wir während dieser Fahrt zahlreiche Wildpferde sahen - ein ganz besonderes Erlebnis für mich.
Bild 3: Gespräche mit Albert Lementino und Michael Wolf vom Zuni Indian Fire Department (Zuni Indian Reservation), New Mexico, waren ebenso ein ausgesprochen interessantes Erlebnis während eine der USA-Reisen.
 


Bild 1: Die Mannschaft der Minden Air Attack Base in Nevada präsentierte ihre Helikopter-Ausstattung. Südlich von Carson City, östlich der Sierra Nevada und des Lake Tahoe, hat die Nevada Division of Forestry (NDF) einige Löschhubschrauber und Löschflugzeuge stationiert.
Bild 2: Ein Dankeschön den Smokejumpern der Cedar City Air Attack Base in Utah. Obwohl ich auf dem Flugplatz wenige Minuten vor dem Feierabend eintraf, kamen die Crewmitglieder noch einmal für ein Gruppenfoto vor ihrem "Dienst-Jet" (Jump Plane) zusammen.
Bild 3: Bill Parks ist Chef der Libby Air Attack Base in Fort Huacucca, Arizona. Herzlichen Dank Bill für Deine ausführlichen Informationen und für Deine grossartige Gastfreundschaft!
Aber auf der Libby Air Attack Base traf ich an drei Tagen im Juni 2001 auch die Crew des Airtankers 130. Einige Wochen später stürzte die Maschine während eines Waldbrandeinsatzes ab - alle Besatzungsmitglieder starben. Ich werde niemals den verstorbenen First Officer Craig Labare vergessen, mit dem ich einige sehr interessante Stunden in seinem Airtanker verleben durfte (siehe T-130 crash).
 


Zusammen mit amerikanischen Feuerwehrkameraden - um zu arbeiten, zu lernen und um gemeinsam zu essen und zu trinken!
Bild 1: Mit einer "Ground Crew" (Vier-Mann-Crew für den Einsatz am Boden) im Brush-Gelände - die Angehörigen des Animas F.D. aus Durango in Colorado zeigten mir, wie man ihre technische Ausrüstung (z.B. Pulaski, McLeod) einsetzt um Brandschneisen anzulegen.
Bild 2: In der Wasatch Range, an der Grenze zwischen Utah und Wyoming, traf ich die Logan Hotshots während eines "Picknicks" im Wald.
Bild 3: Sie warten auf einen neuen Brandeinsatz - die Helitak 555 Crew des BLM aus dem Kern County, Kalifornien. Ihr Camp befindet sich unweit des Highway 178 zwischen Bakersfield und dem Lake Isabella.
 


Die wichtigsten Ziele auf meinen USA-Reisen: Ausbildung zu Bekämpfung von Waldbränden sowie das Erlernen der fachgerechten Nutzung von feuerwehrtechnischer und persönlicher Ausrüstung für die eigene Sicherheit.
Bild 1: Das "Fire Shelter" ist das wohl wichtigste Teil der persönlichen Ausstattung von Wildland Firefighters. Um sich mit diesem "Rettungszelt" im Notfall wirksam schützen zu können, ist eine umfangreiche Ausbildung und ein ständiges Training erforderlich.
Bild 2: Das sogenannte "Backfiring" (Gegenfeuer) ist eine der berühmten Taktiken von US Wildland Firefightern. Ein Mitglied des Grand County Fire Districts, Washington, erklärte mir ausführlich, wie man mit einem speziellen Brennstab ("Fuel Rod"; oder mit einer mit brennbarer Flüssigkeit gefüllten Flasche: "Drip Torch") ein solches Feuer legt.
Bild 3: CDF Fire Captain Jennifer von der Colfax Fire Station in Kalifornien zeigte mir den vielgenutzten "Schlauch-Rucksack" (Hose Backpack).
 

Blaulicht
Wald- und Flächenbrändes in den US Weststaaten
"Sei besonders vorsichtig mit Feuer" - tausende solcher Warnschilder in den Wäldern und Wildlands der US-Weststaaten machen auf die grosse Gefahr während der the jährlichen "Fire Season" aufmerksam. Trotzdem zerstören in jedem Jahr etwa 84.000 Wald- und Flächenbrände (NIFC-Statistik 2001: 84.079) mehr als 3,57 Millionen Acres Waldland, bewirtschaftetes Weide- und Nutzland sowie Wildland sowie rund 700 Gebäude (2001: 731).


Bild 1: Plakate ermahnen die Menschen in den grossen Wäldern und Wildlands, vorsichtig mit offenem Feuer zu sein.
Bild 2: Neben den Plakaten informieren spezielle Warntafeln über die aktuelle Brandgefahrenstufe (low, moderate, high, very high, extreme) in der jeweiligen Region.
 

Während meiner Reisen konnte ich zahlreiche Wald- und Flächenbrände beobachten - Feuer in bewaldeten Regionen und grossen Staatswäldern, Brände in niedrigem gestrüppartigem Bewuchs (Brush), Flächenbrände auf Prärien und Grasslands, Brände in bewohnten Waldrandgebieten sowie geplante Feuer zur Landschaftspflege. Es war immer sehr interessant für mich, dabei den Einsatz von unterschiedlicher Technik und Taktik "hautnahe" kennen zu lernen.


Bild 1: Unterholz und Gras brennt hier in der Nähe der Stadt Bishop in Kalifornien. Angehörige des City F.D. hatten die Flammen mit Hilfe eines Brush Trucks und einem Type-1 (ICS) Löschfahrzeug schnell unter Kontrolle.
Bild 2: Flächenbrand (Grass Fire) in den Frenchman Hills südwestlich von Moses Lake, Washington. Eingesetzt wurde dabei einige Brush Trucks und ein Water Tender des Grant County Fire Districtes.
Bild 3: Ein mit Bäumen und Büschen bewachsenes Wildland brennt im Kern Canyon in Kalifornien. "Democrate Fire" wurde dieses Schadensereignis benannt, verschiedene Brandschutzorganisationen (BLM, USFS, KCFD) mit ihren Waldbrand-Löschfahrzeugen und Lösch-Helikoptern bekämpften zwei Tage lang die Flammen.
 


Erfahrungen sammeln über das Danach - was passiert nach einem Feuer mit der Landschaft, mit der Umwelt und mit der Natur? Verschiedentlich war ich nach einem Wald- oder Flächenbrand vor Ort, um die entstandenen Schäden sowie die vorgenommenen taktischen Masnahmen (zum Beispiel das Anlegen von Brandschneisen) zu sehen. Manchmal stellt der US Forest Service in ehemaligen grossen Waldbrandgebieten öffentliche Informationstafeln auf, um über das dortige Geschehen und über die natürliche Entwicklung nach einem Grossschadensfall zu informieren.
Bild 1: Nach einem Waldbrand stehe ich auf einer Brandschneise in einem Gebiet des Spokane County, Washington. Hier konnte ich den taktischen Erfolg eines Waldbrandeinsatzes durch das Anlegen von Brandschneisen (Fire Lines) studieren. Das Feuer kam von der linken Seite (Bild) und konnte durch die Schneise gestoppt werden. Einige kleine Feuerüberschläge (Spot Fires) konnten schnell gelöscht werden.
Bild 2: Öffentlichen Informationstafeln des USFS beispielsweise im Boise National Forest, Idaho, beschreiben ausgezeichnet die Entwicklung der Landschaft und der Natur nach dem "Lowman Fire" im Jahre 1989 am Highway 21, nordöstlich von Boise.
 

Blaulicht
Die Tragödie am Storm King Mountain
Trauer über den Tod der 14 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die am 6. Juli 1994 bei einem katastrophalen Waldbrand ums Leben kamen! Der "Storm King Mountain Incident" war einer der schrecklichsten Ereignisse in der Geschichte der amarikanischen Wald- und Flächenbrandbekämpfung.
Auch für mich war es wirklich erschütternd, vor den 14 Gedenktafeln der verstorbenen Wildland Firefighter zu stehen und an das Geschehen im Jahre 1994 zu denken. Über einem etwa zwei Meilen langen Pfad ging ich dann in den Bereich des Storm King Mountain, wo die Feuerwehrangehörigen damals zu Tode kamen - es war nur schwer für mich zu verstehen, warum 14 junge und engagierte Feuerwehrkameradinnen und -kameraden hier ihr Leben beenden mussten, weil sie bereit waren anderen zu helfen.


Bild 1: Der grosse Berg im Hintergrund ist der Storm King Mountain, wo 14 Mitglieder von Hotshot-, Smokejumper- und Helitack Crews durch ein riesiges Feuer getötet wurden, das ausser Kontrolle geraten war.
Bild 2: Mit einem Denkmal und durch persönliche Gedenktafeln im Two-River-Park von Glenwood Springs/Colorado werden heute alle Storm King Firefighter sowie generell alle Wildland Firefighter geehrt.
Bild 3: Tamera Jean Bickett - eine der 14 toten Feuerwehrangehörigen - arbeitete als Squad Boss bei den Prineville Hotshots in Oregon. Sie war 25 Jahre alt, als sie am Storm King Mountain starb.
 

Blaulicht
Die Waldbrand-Ausrüstung - Löschfahrzeuge, Flugzeuge, Helikopter
Im Vergleich mit den Ausrüstungen von Feuerwehren in Deutschland und Europa erscheint die Ausstattung für die Wald- und Flächenbrandbekämpfung in den USA ungleich grösser und deutlich umfangreicher - einfach phantastisch! Die meisten der deutschen und europäischen Feuerwehren verfügen bekanntlich nicht über spezielle Ausrüstungen für die Wald- und Flächenbrandbekämpfung. Meistens ist es ja in unseren Breiten zu "feucht, kalt und grün". Somit war es eines der zahlreichen "Highlights" auf meinen Reisen, solche spezielle amerikanische Waldbrandausrüstung aufzuspüren, um mehr zu erfahren über ihre technische Anwendung und ihren taktischen Einsatz.
Ich hatte während all meiner Reisen durch die elf westlichen US-Staaten ausreichend Gelegenheit, spezielle Waldbrand-Löschfahrzeuge (z.B. Fire Engines, Brush Trucks, Water Tender), schweres Gerät wie Bulldozer und Grader, Löschflugzeuge (Airtanker), Smokejumper-Flugzeuge, Kommando-Flugzeuge, Führungs-Flugzeuge (Lead Planes) und Waldbrand-Helikopter anzusehen. Führungskräfte, Technik-Spezialisten und Feuerwehrangehörige erklärten mir ausführlich, wie mit diesem Gerät gearbeitet wird - Stunden um Stunden diskutierten wir über Taktik und Technik. Und meisten machten wir anschliessend dann einige Fahrten und Flüge mit Löschfahrzeugen oder Helikoptern. Das Interessanteste dabei waren jedoch die Rundflüge mit unterschiedlichen Waldbrand-Hubschraubern sowie mit Kommando- und Löschflugzeugen - zum Beispiel über den Brandgebieten des "Williams Fire" (1997, Yuba County/Kalifornien), dem "Democrate Fire" (2001, Kern County/Kalifornien) oder dem "Manter Fire" (2000, Sequoia National Forest, Sierra Nevada), genauso wie ein Tripp mit einem Airtanker der Cedar City Air Attack Base in Utah.


Mit dem Waldbrand-Helikopter über dem Gebiet des "Williams Fire" (1997, Yuba County/Kalifornien): Es war ausgesprochen interessant und beängstigend zugleich, dort die zerstörten Wälder und Gebäude zu sehen, aber auch feststellen zu können, wie Firefighter ihr Bestes gaben, Häuser, Natur und Menschen zu schützen. Der Williams Incident zerstörte ungefähr 235 Quadratkilometer Fläche (5800 Acres) sowie 150 Gebäude. Mehr als 2500 Firefighter mit ungefähr 800 Fahrzeugen waren im Einsatz, davon ungefähr 500 Strafgefangene (Inmates).
Bild 1: Die Flammen frassen sich den Hügel hinauf und sprangen dann über auf die andere Seite des Canyons.
Bild 2: Ein CDF Inmate Crew arbeitet im Umfeld eines zerstörten Wohnhauses nahe Browns Valley.
Bild 3: "Thanks CDF!" - ein wohlverdientes Dankeschön der Bewohner für alle Firefighter des Califonia Department of Forestry and Fire Protection (CDF), die den Betroffenen des "Williams Incident" geholfen haben.
 


Verschiedene Flüge mit der Air Attack - das waren sicherlich die "Highlights" der zahlreichen Besuche von Fire Air Bases und der Helispots. Ich sage deshalb noch einmal "Thank you very much!" allen Fire Managern, Base Managern und Piloten für ihre grossartigen Informationen und für ihre Gastfreundschaft.
Bild 1: Ein Flug mit dem Helikopter 408 über die Lake Isabella Region und dem "Manter Fire"-Gebiet. Rechts im Bild nochmals Helitak 408 Captain Kevin V. Loomis vom Kern County F.D., Keene/Kalifornien.
Bild 2: Mit Air Attack Supervisor Fred Roach (rechts) vom Kern County F.D., Kalifornien, während eines Einsatzfluges über dem "Democrate Fire".
Bild 3: "Ready for take off!" - Start frei für den Airtanker 99 auf der Cedar City Air Attack Base in Utah.
 

Blaulicht
Wildland-Diary - Aufgeschriebene Erinnerungen
Auszüge aus den Tagebuch-Eintragungen während der Einsätze in den USA
Die Tage und Wochen in den Weststaaten der USA waren (und sind es noch immer!) die wohl interessantesten und schönsten Zeiten - nicht nur im Rahmen der Feuerwehrtätigkeit. Einige der zahlreichen Erlebnisse habe ich hier veröffentlicht - nur wenige Tagebuchauszüge, die aber die Arbeit bei den Waldbrand-Feuerwehren und auf den Feuerwachen grösserer Städte schildert.


Wolfgang Jendsch (3. von links) während eines Wildland-Einsatzes im Kern County, Kalifornien/USA.
Ein "Klick" auf das Bild öffnet das Einsatz-Tagebuch.
 
 


Weitere Informationen auf Anfrage
FirePublications/Feuerwehrpresse Wolfgang Jendsch - Brandschutz und Rettungsdienst
Wolfgang Jendsch, Fachredakteur/Autor
Mitglied "International Association of Wildland Fire" (IAWF), South Dakota/USA
Mitglied "International Organization of Fire Photography" (IOFP), Kalifornien/USA
Mitglied "California Fire Photographers Association" (CFPA), Kalifornien/USA
Buchhof 1 - D-78315 Radolfzell/Bodensee
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