JENDSCH
FEUERWEHRPRESSE
FIRE PRESS

Presse- und Werbeagentur Wolfgang Jendsch
Fachagentur für Brandschutz und Rettungsdienst
 

Vorbild und Modell
MAN 8.163 - Löschgruppenfahrzeug (LF 8/6 - LF 10/6)
Herpa Nr. 045841 - MAN LE 2000 LF 8/6 "Feuerwehr"
Herpa Nr. 046428 - MAN LE 2000 LF 10/6 "BMW Werkfeuerwehr Regensburg"


Bild links: Neu im Herpa-Programm: Das LF 8/6 (LF 10/6) auf MAN-Fahrgestell und mit einem Aufbau von Ziegler.
Bilder rechts: Ebenfalls neu das LF 10/6 der BMW-Werkfeuerwehr Regensburg, ganz rechts zusammen mit zwei weiteren Modellen dieser Werkfeuerwehr.

Im Januar 2004 erfüllte die Firma Herpa mit einem Modell des "kleinen" Löschgruppenfahrzeugs neuester Generation den Wunsch vieler Feuerwehr-Modellfans. Das als LF 8/6 und später als LF 10/6 bezeichnete Vorbildfahrzeug wird zunehmend von zahlreichen Feuerwehren als Nachfolger der nicht-wasserführenden LF 8 beschafft. Der vom Giengener Hersteller Ziegler gefertigte Aufbau auf einem MAN-Fahrgestell 8.163 erfreut sich zudem besonderer Beliebtheit in der "grossen" Feuerwehrwelt. Mit dem Modell dieses Löschfahrzeugs insbesondere für Dorf- und Kleinstadtfeuerwehren erfährt der Fuhrpark im "kleinen Massstab" 1:87/HO nunmehr eine ganz wesentliche Bereicherung.
Ohne Einschränkung kann das Modell aus dem Hause Herpa als in jeder Beziehung gelungen bezeichnet werden. Diese sowie die Version auf MB-Fahrgestell erscheint absolut vorbildgerecht und bietet zugleich aber auch die Möglichkeit von Detailergänzungen und Umbauten. Eine interessante Umbauvariante stellt das hier beschriebene LF 8/6 der Freiwilligen Feuerwehr Radolfzell, Abteilung Möggingen, dar - eine Variante, die insbesondere durch die Beladung mit vierteiliger Steck- und dreiteiliger Schiebleiter auffällt.

Eine weitere Variante bietet sich mit dem LF 10/6 nach dem Vorbild der BMW-Werkfeuerwehr Regensburg an. Mit der sehr feinen Bedruckung und den üblichen Detaillierungen (siehe unten) erscheint das Modell absolut vorbildgerecht. Zusammen mit dem von Herpa bereits ausgelieferten Mini-Cooper (Herpa Nr. 045889) und dem BMW X5 (Herpa Nr. 045957) stehen somit drei interessante und zugleich ungewöhnliche Einsatzfahrzeuge einer deutschen Werkfeuerwehr zur Verfügung.


Die Bilder zeigen das LF 8/6 der Freiwilligen Feuerwehr Radolfzell, Abteilung Möggingen,
auf MAN 8.163 LC und einem Strassenfahrgestell L 2000 nach DIN 14502.
Wesentliche Unterschiede zum Herpa-Modell: Die Dachbeladung mit vierteiliger Steckleiter und Schiebleiter,
die Blaulicht-Anlage sowie die seitliche Umfeldbeleuchtung.

Zum Vorbild
Vorbildfahrzeuge für das neue Herpa-Modell wurden im Jahre 2000 für die Abteilungswehren Möggingen und Güttingen der Freiwilligen Feuerwehr Radolfzell/Bodensee (Baden-Württemberg) beschafft. Ausgewählt wurden die Fahrzeuge auf MAN-Chassis 8.163 LC mit einem Aufbau der Firma Ziegler (feuerwehrtechnischen Standardbeladung nach DIN 14530). Zur Ausrüstung gehören unter anderem ein Löschwassertank (600 Liter), neben der heckseitig eingebauten Pumpe (TS 8/8) eine zusätzliche Tragkraftspritze (TS 8/8 Ultra-Leicht), eine Tauchpumpe (TP 4/1), sechs Atemschutzgeräte, eine Schnellangriffseinrichtung (50 Meter) sowie Hohldüsenstrahlrohre anstatt Mehrzweckstrahlrohre. Druckschläuche sind in Tragekörben verlastet. Anstatt eines Generators ist im Fahrzeug eine Dynawatt-Anlage (3500 Watt) eingebaut. Neben der vierteiligen Steckleiter führen die Fahrzeuge zusätzlich eine dreiteilige Schiebleiter mit.
Weitere Informationen zum Aufbauhersteller Ziegler: www.ziegler.de


Die Dachaufsicht zeigt die Unterschiede zum Modell:
In Fahrtrichtung links die vierteilige Steckleiter, rechts die Schiebleiter, dazwischen ein geschlossener Materialkasten (vorn).
Neben der Steckleiter ist der zweiteilige Einreisshaken befestigt,
unter bzw. links neben der Schiebleiter die Arbeitsgeräte (Feuerpatsche, Schaufel) sowie der Abgasschlauch.


Das LF 10/6 für die BMW-Werkfeuerwehr Regensburg vor seiner Auslieferung auf dem Ziegler-Werksgelände.
Das farbliche Design auf den Geräteraum-Rolladen entfällt am jetzigen Original.
Das Bild rechts zeigt ein LF 10/6 gleicher Bauart auf einem Mercedes-Benz-Fahrgestell (Atego 815).

Zum Modell -
Ausstattungs- und Farbergänzungen
Beim Grundmodell sind es eigentlich nur wenige zu ergänzende Farbdetails, die dem Fahrzeug eine optimale Optik geben. So beispielsweise die Lackierung der Radkappen in Alu oder schwarz (je nach Vorbild), die Darstellung der beiden Trittstufen zum Fahrerhaus in Alu, ebenso die heckseitig rechts und links angebrachten Schlauchkupplungen. In Schwarz abgesetzt werden die Griffe der Geräteraumverschlüsse sowie die innenliegenden Details der Stossstange. Die Trittstuden der Leitern sollten in Rot abgesetzt werden, die "Glasteile" der Seitenspiegel in Silber. Schon durch diese geringen Farbdetails bietet das Herpa-Modell einen perfekten Eindruck.


Das Modell des LF 8/6 der Freiwilligen Feuerwehr Radolfzell-Möggingen im Massstab 1:87/HO.
Deutlich sichtbar die veränderte Umfeldbeleuchtung am Geräteaufbau.

Umbau "LF 8/6 der Freiwilligen Feuerwehr Radolfzell, Abteilung Möggingen"
Wer sich an einen Umbau heranwagen will, muss im Detail ein wenig mehr tun. Nachstehend in den wesentlichsten Stichworten die baulichen und farblichen Änderungen nach dem Mögginger Vorbildfahrzeug (die möglichen Detaillierungen für die BMW-Variante sind mit (*) gekennzeichnet):


Im Bild links deutlich erkennbar die gegenüber dem Grundmodell veränderte Blaulicht-Anlage.
Die Bilder rechts zeigen insbesonders die Anordnung der Dachbeladung: Leitern, Gerätekasten, Arbeitsgeräte.

Herstellerdaten
Neuheiten-Auslieferung Januar 2004
Bezeichnung: MAN LE 2000 LF 8/6 "Feuerwehr"
Bestellnummer: 045841
Ausgewiesener Preis: 13,00 Euro (BMW-WF 13,50 Euro)
Weitere Informationen des Herstellers im Internet: www.herpa.de

Hinweis: Die Beiträge dieser Reihe stehen künftig in erweiterter Ausführung sowie mit zusätzlichen Bildern und Hinweisen versehen
auch als pdf-Dateien sowie als Serie auf CD-ROM zur Verfügung.
 


Weitere Informationen auf Anfrage

Presse- und Werbeagentur Wolfgang Jendsch - Fachagentur für Brandschutz und Rettungsdienst
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