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FEUERWEHRPRESSE FIRE PRESS |
Vorbild und Modell
Feuerwehr-Wechselladerfahrzeug
(WLF), vierachsig
Herpa Nr. 046152 - MAN TGA M
Abrollmulden-Lkw 4a Feuerwehr
Das neue Herpa-Modell - ein "face-geliftetes" Wechselladerfahrzeug
(WLF) der Feuerwehr
Eine weitere Ausführung ihrer Feuerwehr-Wechselladerfahrzeuge
(WLF) - nach dem vierachsigen MAN F 2000 mit Abrollbehälter
(AB) "Umweltschutz" (Bestell-Nr. 043182) oder den dreiachsigen MB-"Großraummulde"
(Bestell-Nr. 042567) und dem MB-Actros mit AB-"Mulde" (Bestell-Nr. 044615,
044585) - stellt Herpa nun mit der März-April-Neuheit Nr. 046152
vor. Diesmal fährt der MAN TGA M auf vierachsigem Fahrgestell
mit einem AB-Mulde - beschriftet mit gelbem Rundumstreifen am Fahrerhaus
(Schriftzug "FEUERWEHR" frontseitig negativ eingelassen) und dem ebenfalls
in Gelb gehaltenen Schriftzug "FEUERWEHR" auf den Seiten und dem Heck des
Abrollbehälters. Am Heck erscheint zudem das "Telefon"-Emblem mit
der "112". In Abänderung des Vorgängermodells Nr. 045445
(dort mit AB-Chemieschutz) findet sich nunmehr ein flacher Blaulichtbalken
an Stelle von zwei Rundumleuchten auf dem Fahrerhausdach. Ein schwarzer
Kühlergrill verbessert deutlich die Optik des WLF.
Das neue Modell macht einen rundherum guten Eindruck,
ist präzise und vorbildgerecht verarbeitet - und stellt zugleich eine
gewisse Besonderheit im Fahrzeugpark deutscher Feuerwehren
dar.


Eines der vierachsigen Vorbilder als Wechselladerfahrzeug (WLF)
steht bei der Flughafenfeuerwehr Stuttgart,
allerdings auf einem MAN 41.422-Fahrgestell (Bild links).
Üblicherweise versehen zweiachsige Wechselladerfahrzeuge
ihren Dienst bei deutschen Feuerwehren -
zum Beispiel die WLF aus Radolfzell mit AB-Tank (Bild Mitte)
und Reutlingen mit AB-Mulde (Bild rechts).
Zur Organisation und zum Vorbild
Wechselladersysteme - Fahrzeuge mit Aufsatteleinrichtung
(WLF) und unterschiedlichen Abrollbehältern (AB) - nehmen
seit Jahren bei deutschen Feuerwehren ihren festen Platz im Fahrzeugpark
ein. Insbesondere bei Berufsfeuerwehren und größeren Stützpunktwehren
werden unterschiedliche WLF eingesetzt, um herkömmliche Einsatzfahrzeuge
(z.B. Rüstwagen) durch variable Aufbau-Einheiten zu ersetzen oder
um taktische Ergänzungen der im Einsatz befindlichen Einheiten vorzunehmen,
ohne Fahrzeugkapazitäten für längere Zeit zu binden. Wechselladerfahrzeuge
dienen im Wesentlichen zum Transport von feuerwehrtechnischem Material
und Gerät (z.B. AB-Umweltschutz, AB-Atemschutz, AB-Rüst), von
Löschmitteln (z.B. AB-Tank, AB-Sonderlöschmittel), aber auch
zum Abtransport von Brandschutt von der Einsatzstelle (AB-Mulden und -Pritschen).
Eher eine Besonderheit in Deutschland sind
vierachsige
Einsatz- beziehungsweise Wechselladerfahrzeuge. Sie finden sich
bei den deutschen Feuerwehren nicht allzu häufig - bestenfalls bei
großen Berufsfeuerwehren oder bei Werkfeuerwehren größerer
Betriebe. Häufiger dagegen sind zwei- oder dreiachsige Wechselladerfahrzeuge
im Einsatz. Grund dafür sind technische und taktische Überlegungen,
die auch zu entsprechenden Normen und Zuschussrichtlinien führten.
Weitere Informationen zu den "Wechselladerfahrzeugen
im Dienste der Feuerwehren" vermitteln die Fachbeiträge "Aufgesattelt
- abgestellt!" und "Schweizer Spezialitäten"
im Fachbuch "BRAND - Die Feuerwehren der Welt",
Chronik 7 (1999).
Autor: Wolfgang Jendsch, Weltrundschau Verlag, ISBN 3-906557-42-1.

Dreiachsige Wechselladerfahrzeuge (WLF) der Feuerwehr Weinfelden/Schweiz
auf MAN 25.372 (Bild links)
und der Feuerwehr Schaffhausen/Schweiz auf Scania 124 G (Bild
rechts).

Weitverbreitet bei den Feuerwehren in der Schweiz sind vierachsige
Einsatz- und Wechselladerfahrzeuge.
Im Bild links das WLF der Berufsfeuerwehr Winterthur auf Scania-Fahrgestell
P 113 H,
im Bild rechts das WLF der Flughafen-Sanität Zürich-Kloten
auf MB-Actros 3544.
Diese und zahlreiche weitere Wechselladerfahrzeuge bieten interessante
Umbaumöglichkeiten auf Basis des Herpa-Modells.
Zum Modell -
Ausstattungs- und Farbergänzungen
Mit der optischen und technischen Weiterentwicklung ihrer
für deutsche Feuerwehren "besonderen" Modell-Wechselladerfahrzeuge,
deren Vorbilder in diesen Ausführungen für Feuerwehren und Rettungsdienste
in der Schweiz oder in Österreich durchaus "normal" sind, bietet Herpa
die hervorragende Grundlage für Modell-Umbauten, basierend auf dem
(drei- und) vierachsigen Fahrgestell und ausgestattet mit den unterschiedlichen
Fahrerhäusern. Abrollbehälter (AB) stehen zudem in unterschiedlichsten
Ausführungen sowohl von Herpa selbst als auch von anderen Herstellern
(zum Beispiel Preiser, Wiking) zur Verfügung. "Spezialisten" unter
den Modellbauern dürften zudem kaum Probleme haben, aussergewöhnliche
Abrollbehälter in Eigenarbeit herzustellen.
Einem real existierendem Vorbild kann das Herpa-Modell
durch kleinere Änderungen beziehungsweise Farbergänzungen leicht
angepasst werden. Sinnvoll wären grundsätzlich folgende Detailveränderungen:


Herstellerdaten zum Modell
Neuheiten-Auslieferung März/April 2004
Bezeichnung: MAN TGA M Abrollmulden-Lkw "Feuerwehr"
Bestellnummer: 046152
Ausgewiesener Preis: 14,00 Euro
Weitere Informationen des Herstellers im Internet: www.herpa.de
Hinweis: Die Beiträge dieser Reihe
stehen künftig in erweiterter Ausführung sowie mit zusätzlichen
Bildern und Hinweisen versehen
auch als pdf-Dateien sowie als Serie auf CD-ROM zur Verfügung.
Presse- und Werbeagentur Wolfgang Jendsch - Fachagentur
für Brandschutz und Rettungsdienst
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